Aphthen sind klein, weiß und schmerzhaft – und können den Alltag unangenehm machen. Die guten Nachrichten: Sie sind nicht ansteckend und meist nach wenigen Tagen wieder verschwunden. Mit gezielten Maßnahmen können Sie die Beschwerden lindern, die Heilung beschleunigen und das Risiko neuer Bläschen verringern. Erfahren Sie, wie Sie kleine Bläschen im Mund effektiv vorbeugen, Schmerzen lindern und die Heilung unterstützen – mit einfachen Hausmitteln und natürlichen Produkten.

Sie erfahren auf dieser Seite:

  • Aphthen: Kleine Bläschen, große Beschwerden
  • Wie entstehen Aphthen?
  • So beugen Sie Aphthen vor
  • Hausmittel gegen Aphthen
  • Propolis zur Unterstützung

Aphthen: Kleine Bläschen, große Beschwerden

Sie sind miniklein, weiß und schmerzhaft – Aphthen. Die entzündeten Stellen an der Mundschleimhaut können sehr unangenehm sein. Doch wie entstehen Aphthen überhaupt, lassen sie sich verhindern, was können Sie gegen die Schleimhautdefekte tun, um den Schmerz zu lindern, und welche Hausmittel eignen sich besonders zur Behandlung? Das erfahren Sie hier.

Mal kann es nur eine Aphthe sein, mal aber auch drei oder vier gleichzeitig, die sich an der Mundschleimhaut, am Gaumen, der Innenseite Ihrer Lippen oder an der Zunge bilden. Sie gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Mundschleimhaut. Schätzungen zufolge sind zwei bis zehn Prozent der Bevölkerung betroffen, Frauen häufiger als Männer.

Glücklicherweise sind Aphthen nicht ansteckend, dafür aber für Sie selbst sehr unangenehm. Anfangs kann die Stelle nur leicht kribbeln, kurz darauf entsteht ein Brennen und ein Spannungsgefühl. Der Punkt rötet sich und schwillt an. Nach ein bis drei Tagen bildet sich die schmerzende, weißlich belegte Aphthe. Meist sind sie linsen- oder erbsengroß, können jedoch bis zu drei Zentimeter anwachsen. Sind Sie betroffen, können heiße, saure und scharfe Speisen beim Essen und Schlucken Schmerzen verursachen. Das Positive: Binnen vier bis vierzehn Tagen heilen sie von allein ab.

Wie entstehen Aphthen?

Experten haben das Rätsel der Aphthen-Entstehung noch nicht vollständig gelöst. Manche Forscher vermuten Nahrungsmittel als Auslöser, andere einen Vitamin-, Zink- oder Eisenmangel. Auch genetische Veranlagung scheint eine Rolle zu spielen, da Aphthen familiär gehäuft auftreten.

Einzelne Aphthen können nach Infekten oder Durchfall auftreten, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Stress kann ebenfalls ein Faktor sein. Darüber hinaus begünstigen bestimmte Lebensmittel die Bildung von Aphthen, etwa harte Speisen wie Zwieback, hartes Brot und Nüsse sowie saure oder salzige Speisen. Haben Sie eine sehr sensible Mundschleimhaut, kann Ihr Körper auch auf stark gewürzte Speisen, alkoholische oder kohlensäurehaltige Getränke mit Bläschenbildung reagieren. Ebenfalls gilt mangelnde Mundhygiene als mögliche Ursache.

So beugen Sie Aphthen vor

Hatten Sie einmal eine Aphthe, möchten Sie sie natürlich nicht so schnell wieder bekommen. Am besten können Sie vorbeugen, indem Sie Faktoren meiden, die ihre Entstehung fördern:

  • Saures wie Obstsäfte, Zitrusfrüchte oder Tomaten
  • Gewürze wie Pfeffer, Chili, Paprika und Curry
  • Histaminhaltige Lebensmittel wie Walnüsse, Haselnüsse oder Schokolade
  • Harte Speisen wie knuspriges Brot

Denken Sie auch an Ihr Stresslevel und Ihr Immunsystem – vielleicht lassen sich in diesen Bereichen ebenfalls Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen.

Hausmittel gegen Aphthen

Bei den meisten Aphthen ist keine Behandlung nötig – sie verschwinden von selbst. Stören sie Sie jedoch beim Sprechen, Essen oder Trinken, können folgende Hausmittel helfen:

Eiswürfel

Kühlen Sie die betroffene Stelle mit Eiswürfeln, um den Schmerz zu lindern. Die Kälte betäubt die Nerven und verengt die Blutgefäße.

Salbei und Kamille

Beide wirken entzündungshemmend. Kochen Sie einen Tee und lassen Sie den Teebeutel abkühlen. Drücken Sie ihn zwei- bis dreimal täglich vorsichtig auf die Aphthe, damit die Wirkstoffe gezielt wirken.

Salzwasser

Lösen Sie einen Teelöffel Salz in einer halben Tasse warmem Wasser auf, nehmen Sie einen großen Schluck und schwenken Sie die Lösung etwa 30 Sekunden im Mund, bevor Sie sie ausspucken. Mehrmals täglich wiederholen.

Nelkenöl

5 bis 7 Tropfen Nelkenöl in Wasser wirken schmerzstillend, entzündungshemmend und antibakteriell. 30 Sekunden im Mund spülen, danach ausspucken.

Zink

Die Einnahme von Zinkpräparaten kann die Häufigkeit von Aphthen verringern und Ihr Immunsystem stärken.

Ölziehen mit Kokosöl

Nehmen Sie morgens auf nüchternen Magen 1 Esslöffel Kokosöl und spülen Sie es fünf bis zehn Minuten durch Zähne und Mundraum. Danach ausspucken – das Öl bindet Bakterien, die Sie nicht schlucken sollten.

Propolis zur Unterstützung

Sie können auch ein pflanzliches Kombi-Präparat mit Propolis, Kamille, Salbei und Myrrhe nutzen. Das beecraft Propolis Mundgel eignet sich optimal zur Behandlung kleiner Verletzungen der Mundschleimhaut:

  • Bläschen und Schrunden heilen schneller ab
  • Pflegt und stärkt das Zahnfleisch
  • Rissige Mundwinkel werden geglättet, spröde Lippen geschmeidig
  • Handlich für unterwegs

Hinweis für Allergiker: Propolis kann allergische Reaktionen hervorrufen. Testen Sie das Gel zunächst auf der Haut oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie es großflächig auf Schleimhäute auftragen.

Sollten die kleinen, unangenehmen Bläschen Sie also wieder einmal besuchen, können die vorgestellten Hausmittel und das beecraft Propolis Mundgel helfen, die Beschwerden schnell zu lindern und die Heilung zu unterstützen.